Horw im Wandel der Zeit

Horw um 1950. Eine beschauliche Gemeinde mit knapp 4’700 Einwohnerinnen und Einwohnern. Noch ohne Autobahn und Sportanlage Seefeld, aber mit einer lebendigen Beizentradition, Turnverein und grossen Industriebetrieben. 2020 präsentiert sich Horw als moderne Agglomerationsgemeinde, die sich in (fast) allen Bereichen verändert und weiterentwickelt hat.

Diese Publikation gibt Einblick in die jüngere Horwer Geschichte. Sie hält Momente und Veränderungen fest, die Horw in den vergangenen Jahrzehnten bewegt und geprägt haben – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Gleichzeitig schafft das Buch wo möglich einen Bezug zur Gegenwart und wagt Ausblicke.

Die ausgewählten Themen und Geschichten dieser Publikation leben von Erinnerungen und persönlichen Erfahrungen. Eine subjektive Wahrnehmung auf Ereignisse war erwünscht. Hier erzählen Zeitzeugen aus Horw, wie sie Momente und Veränderungen erlebt haben, ergänzt mit Fakten und Zahlen aus jener Zeit. Damit hebt sich dieses Buch von klassischer Geschichtsschreibung ab. Die umfassende historische Aufarbeitung der Gemeindegeschichte seit der ersten Besiedelung gibt es bereits.

Es ist bereichernd, einen Schritt zurück zu machen und das gewohnte Umfeld aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Auf diese Weise ergeben sich überraschende Einblicke und Erkenntnisse.

Diese Publikation verleiht der jüngeren Vergangenheit von Horw eine neue Lebendigkeit. Das Gestern wird durch Erinnerungen greifbarer und verständlicher. Wer sich erinnert, erzählt das Erlebte als Geschichten. Wir hören zu, erfahren Neues, sehen Dinge anders, verknüpfen das Gehörte mit eigenen Erinnerungen und erzählen die Geschichten weiter. Erinnerte Momente verändern sich dadurch ständig. Daher ist auch diese Publikation nicht mehr und nicht weniger als eine Momentaufnahme von Horw im Wandel der Zeit.

Horw, November 2020