{"id":20,"date":"2020-01-20T23:56:06","date_gmt":"2020-01-20T23:56:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/?page_id=20"},"modified":"2023-04-28T09:21:18","modified_gmt":"2023-04-28T09:21:18","slug":"kontext","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/kontext\/","title":{"rendered":"Kontext"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Horw im Kontext mit dem internationalen und nationalen Geschehen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Horw entwickelt sich in atemberaubendem Tempo von einem Bauerndorf zu einer st\u00e4dtisch gepr\u00e4gten Agglomerationsgemeinde. Sichtbar wird diese Entwicklung in den Nachkriegsjahrzehnten und sie hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt. Sie spielt sich vor einem tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel ab. Die Beispiele an Geschichten und Ereignissen in diesem Buch machen dies deutlich. Verstehen lassen sich solche Beispiele oft auch mit Blick auf nationale und internationale Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte, in die sie eingebettet sind.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Zeit der Boomjahre: 1946 bis 1973<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnen sich durch ein in der Schweizer Industriegeschichte einmaliges Wachstum aus. Die Entwicklung vollzieht sich im gesamten Westeuropa und auch in Nordamerika und gilt unter Historikerinnen und Historikern als Zeit des \u00abGolden Age\u00bb (Goldenes Zeitalter). Bedeutende Entwicklungen finden statt, die bis in unsere Tage nachwirken. Aufgrund des steigenden materiellen Lebensstandards stellen die 1950er-Jahre den Beginn des Massenkonsums dar. Der \u00abKunde K\u00f6nig\u00bb kurbelte mit seinem Kaufverhalten den Konsum kr\u00e4ftig an. Es sind vor allem Haushaltsg\u00fcter und Apparate und im Verlauf der 1960er-Jahre das Auto, die den Wirtschaftsmotor antreiben. Gepr\u00e4gt ist diese Phase durch ein Bev\u00f6lkerungswachstum. Nach dem Krieg steigt die Geburtenrate markant an (Babyboomer-Jahrg\u00e4nge 1946\u2009\u2013\u20091964) und die Arbeitsmigration in die Schweiz nimmt zu. Die Wirtschaft im Aufschwung greift massiv auf ausl\u00e4ndische (vorwiegend m\u00e4nnliche, h\u00e4ufig saisonale) Arbeitskr\u00e4fte zur\u00fcck. 1960 lebt bereits mehr als die H\u00e4lfte der Luzerner Kantonsbev\u00f6lkerung in der Stadt und den umliegenden Agglomerationsgemeinden. Die automobile Revolutionierung des Verkehrs macht dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich und schafft so die Grundlagen f\u00fcr die Trennung von Arbeit und Wohnen. Die zunehmenden Telefonanschl\u00fcsse vereinfachen die Kommunikation \u00fcber Distanzen. Die gesteigerte Mobilit\u00e4t f\u00fchrt aber auch zu einer Lockerung lokaler Bindungen. 1968 erreicht Horw die Marke von 10\u2009000 Einwohnern und erlangt damit Stadtgr\u00f6sse. Auch vollzieht sich eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung in Aufbau und Zusammensetzung der Einwohnerschaft.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" data-id=\"2236\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2236\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Krebsbaerenhalde.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">default<\/figcaption><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Augenf\u00e4llige Ver\u00e4nderung des Dorfbilds in Horw Mitte.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deutlich sichtbar wird dies an der Siedlungsstruktur und der verkehrsm\u00e4ssigen Durchdringung. In diesem Zusammenhang ist das erste Autobahnteilst\u00fcck der Schweiz von 1955, das durch Horw f\u00fchrt, zu erw\u00e4hnen. Kurz danach (1958) wird der Ausbau des Nationalstrassennetzes in der Bundesverfassung verankert. Die eigentliche Umsetzung erfolgt ab den 1970er-Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gesellschaftspolitische Grosswetterlage der Nachkriegsjahrzehnte ist durch den Kalten Krieg gepr\u00e4gt. Dieser ist in erster Linie eine ideologische Auseinandersetzung um das richtige wirtschaftliche und politische Gesellschaftssystem \u2013 hier Kapitalismus und dort Kommunismus. Eng damit verbunden sind Bedrohungs\u00e4ngste und Feindbilder. Die Schweiz gibt sich auch als recht geschlossene Gemeinschaft, in der sich Konsensdemokratie leichter umsetzen l\u00e4sst (Etablierung der Zauberformel 1959, auch im Kanton Luzern). Gleichwohl ist es eine Zeit, in der sich die Schweiz \u00f6konomisch und auch politisch als Kleinstaat auf der Weltb\u00fchne gut positionieren kann. Die Zeit ist von Fortschrittsoptimismus gepr\u00e4gt, und vieles scheint technisch machbar zu sein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kultureller Wandel \u2013 Krisen und Proteste:&nbsp;<\/strong><strong>1973 bis 1990<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zeit, die vom Nachkriegsboom zur \u00d6lkrise (1973) reicht, wird an ihrem Ende von heftigen gesellschaftlichen Umw\u00e4lzungsprozessen erfasst. Auf die Erd\u00f6lkrise (durch den Lieferboykott arabischer Erd\u00f6lf\u00f6rderstaaten) folgt eine Weltwirtschaftskrise Mitte der 1970er-Jahre, von der die Schweizer Industrie unmittelbar betroffen ist. Sie leitet eine Desindustrialisierung ein. Die k\u00fcnstliche Verknappung des Erd\u00f6ls sensibilisiert zudem f\u00fcr Fragen nach der Endlichkeit von Ressourcen auf dem Planeten. Umweltproteste erhalten bald eine gesellschaftskritische Dimension. Erkl\u00e4ren l\u00e4sst sich dies vor dem Hintergrund eines Wertewandels, der in den 1970er-Jahren um sich greift und Individualismus und Selbstentfaltung betont. Historiker sprechen von einer \u00abkulturellen Revolution\u00bb, die sich weltweit beobachten l\u00e4sst. Hinterfragt werden tradierte Familienordnungen und Geschlechterrollen sowie gesellschaftliche Strukturen generell. 1970 erhalten die Frauen im Kanton Luzern und 1971 in der Schweiz das Stimm- und Wahlrecht. Ebenso setzt ein Bildungsboom ein, der sich im Verlaufe der nachfolgenden Jahrzehnte akzentuiert. 1977 wird in Horw der Geb\u00e4udekomplex der Hoch-schule Luzern \u2013 Technik\u2009&amp;\u2009Architektur errichtet. Die Desindustrialisierung bekommt die Gemeinde insofern weniger zu sp\u00fcren, als die Industrie nicht so zahlreich vertreten ist. Dennoch gibt es Industriebetriebe, wie beispielsweise die 1954 gegr\u00fcndete Dytan AG. Diese z\u00e4hlt lange Zeit zu den gr\u00f6ssten Arbeitgebern der Gemeinde. Sand\u2009+\u2009Kies AG wie auch die Ziegelei produzieren f\u00fcr ein reges Bauwesen. Bereiche wie die Gastrono\u00admie und die Hotellerie zusammen mit anderen Dienstleistungsbetrieben erh\u00f6hen ihren Stellenwert seit den Nachkriegsjahren nicht zuletzt, weil die Haushalte immer mehr Funktionen (von der Herstellung von Kleidung bis hin zum Essen) auslagern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In Zeiten raschen Wandels werden insbesondere Verluste wahrgenommen und Identit\u00e4ten hinterfragt. Die Modernisierungsfolgen f\u00fchren bereits zu Beginn der 1970er-Jahre zu einem umfassenden Umweltschutzdenken. Begriffe wie \u00ab\u00d6kologie\u00bb und \u00ab\u00d6kosystem\u00bb werden in den 1980er-Jahren popul\u00e4r. In Horw stellt sich die Frage der Entwicklung auf der Halbinsel besonders virulent.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Um- und Aufbruch: 1990 bis Gegenwart<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit dem Zerfall der Sowjetunion 1991 endet nicht nur die Epoche des Kalten Krieges, auch die Nachkriegszeit findet ein von kaum jemandem erwartetes Ende. In diesem Jahrzehnt beginnt die Verbreitung des Internets, das von vielen Experten als eine der bedeutendsten Ver\u00e4nderungen des Informationswesens seit der Erfindung des Buchdrucks eingestuft wird. Mit dem Zusammenbruch der bipolaren Weltordnung dynamisiert sich die Globalisierung. Sie vermindert die Steuerungsf\u00e4higkeit des Staates und dessen Einflussnahmem\u00f6glichkeit auf global aktive Unternehmen. Beispielhaft l\u00e4sst sich dies anhand der Finanzm\u00e4rkte und des deregulierten Bankensystems veranschaulichen. Das sich nach dem Kalten Krieg zu einer Wirtschafts- und W\u00e4hrungsunion formierende Europa f\u00fchrt zu einer Politisierung des Integrationsprozesses. In der Schweiz steht man dem Prozess, wie schon w\u00e4hrend des Kalten Krieges, distanziert gegen\u00fcber. Das Land ist jedoch 1991 vor einer Wegmarke wie 1919, was eine Neuformulierung seiner Aussen- und Neutralit\u00e4tspolitik notwendig macht. G\u00fcnstige \u00f6konomische Rahmenbedingungen entfallen und m\u00fcssen neu ausgehandelt werden. Moralisch unter Druck ger\u00e4t das Land in der Welt\u00f6ffentlichkeit aufgrund des Umgangs von Schweizer Banken mit Verm\u00f6gen von Opfern des Holocaust. \u00d6konomisch zeigen sich in der Schweiz in den 1990er-Jahren gr\u00f6ssere Turbulenzen, und erst Mitte des ersten Jahrzehnts im neuen Jahrtausend gewinnt die Wirtschaft an Schwung. Dies f\u00fchrt in den nachfolgenden Jahrzehnten zu einer starken Einwanderung in die Schweiz, ein Faktor, der sich auch in der Siedlungsentwicklung widerspiegelt. Die vergangenen beiden Dekaden sind Boomjahre, die in vielem an die Zeit der Hochkonjunktur w\u00e4hrend des Kalten Krieges erinnern. F\u00fcr viele \u00d6konomen z\u00e4hlt die Schweiz zu den Gewinnern in einer globalisierten Welt trotz gesellschaftlicher Spannungen und Blockaden. Das Ende des Kalten Krieges bringt jedoch nicht, wie von vielen er-hofft, eine geordnete, demokratischere und gerechtere Ordnung hervor. Die Welt ist komplexer geworden seit dem Ende des Kalten Krieges. Auch die Finanzkrise von 2008 zieht Spuren bis in die Gegenwart. All diese nationalen und internationalen Ereignisse der letzten rund 70 Jahre haben Horw gepr\u00e4gt. Aus dem Bauerndorf wurde in wenigen Jahrzehn-ten eine st\u00e4dtisch gepr\u00e4gte Agglomerationsgemeinde mit einer markant ver\u00e4nderten Bev\u00f6lkerungs- und Wirtschaftsstruktur. Die Welt wird sich weiter wandeln. Die Entwicklung geht in rasantem Tempo weiter. Damit wird sich auch die Identit\u00e4t von Horw laufend ver\u00e4ndern, wie dies schon immer der Fall war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Markus Furrer, Professor f\u00fcr Geschichte und Geschichtsdidaktik an der P\u00e4dagogischen Hochschule Luzern<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Horw im Kontext mit dem internationalen und nationalen Geschehen Horw entwickelt sich in atemberaubendem Tempo von einem Bauerndorf zu einer st\u00e4dtisch gepr\u00e4gten Agglomerationsgemeinde. Sichtbar wird diese Entwicklung in den Nachkriegsjahrzehnten und sie hat sich in den vergangenen Jahren beschleunigt. Sie spielt sich vor einem tiefgreifenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel ab. Die Beispiele an Geschichten und Ereignissen in diesem Buch machen dies deutlich. Verstehen lassen sich solche Beispiele oft auch mit Blick auf nationale und internationale Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte, in die sie eingebettet sind. Die Zeit der Boomjahre: 1946 bis 1973 Die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg zeichnen sich durch ein in der Schweizer Industriegeschichte einmaliges Wachstum aus. Die Entwicklung vollzieht sich im gesamten Westeuropa und auch in Nordamerika und gilt unter Historikerinnen und Historikern als Zeit des \u00abGolden Age\u00bb (Goldenes Zeitalter). Bedeutende Entwicklungen finden statt, die bis in unsere Tage nachwirken. Aufgrund des steigenden materiellen Lebensstandards stellen die 1950er-Jahre den Beginn des Massenkonsums dar. Der \u00abKunde K\u00f6nig\u00bb kurbelte mit seinem Kaufverhalten den Konsum kr\u00e4ftig an. Es sind vor allem Haushaltsg\u00fcter und Apparate und im Verlauf der 1960er-Jahre das Auto, die den Wirtschaftsmotor antreiben. Gepr\u00e4gt ist diese Phase durch ein Bev\u00f6lkerungswachstum. Nach dem Krieg steigt die Geburtenrate markant an (Babyboomer-Jahrg\u00e4nge 1946\u2009\u2013\u20091964) und die Arbeitsmigration in die Schweiz nimmt zu. Die Wirtschaft im Aufschwung greift massiv auf ausl\u00e4ndische (vorwiegend m\u00e4nnliche, h\u00e4ufig saisonale) Arbeitskr\u00e4fte zur\u00fcck. 1960 lebt bereits mehr als die H\u00e4lfte der Luzerner Kantonsbev\u00f6lkerung in der Stadt und den umliegenden Agglomerationsgemeinden. Die automobile Revolutionierung des Verkehrs macht dies \u00fcberhaupt m\u00f6glich und schafft so die Grundlagen f\u00fcr die Trennung von Arbeit und Wohnen. Die zunehmenden Telefonanschl\u00fcsse vereinfachen die Kommunikation \u00fcber Distanzen. Die gesteigerte Mobilit\u00e4t f\u00fchrt aber auch zu einer Lockerung lokaler Bindungen. 1968 erreicht Horw die Marke von 10\u2009000 Einwohnern und erlangt damit Stadtgr\u00f6sse. Auch vollzieht sich eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung in Aufbau und Zusammensetzung der Einwohnerschaft. Deutlich sichtbar wird dies an der Siedlungsstruktur und der verkehrsm\u00e4ssigen Durchdringung. In diesem Zusammenhang ist das erste Autobahnteilst\u00fcck der Schweiz von 1955, das durch Horw f\u00fchrt, zu erw\u00e4hnen. Kurz danach (1958) wird der Ausbau des Nationalstrassennetzes in der Bundesverfassung verankert. Die eigentliche Umsetzung erfolgt ab den 1970er-Jahren. Die gesellschaftspolitische Grosswetterlage der Nachkriegsjahrzehnte ist durch den Kalten Krieg gepr\u00e4gt. Dieser ist in erster Linie eine ideologische Auseinandersetzung um das richtige wirtschaftliche und politische Gesellschaftssystem \u2013 hier Kapitalismus und dort Kommunismus. Eng damit verbunden sind Bedrohungs\u00e4ngste und Feindbilder. Die Schweiz gibt sich auch als recht geschlossene Gemeinschaft, in der sich Konsensdemokratie leichter umsetzen l\u00e4sst (Etablierung der Zauberformel 1959, auch im Kanton Luzern). Gleichwohl ist es eine Zeit, in der sich die Schweiz \u00f6konomisch und auch politisch als Kleinstaat auf der Weltb\u00fchne gut positionieren kann. Die Zeit ist von Fortschrittsoptimismus gepr\u00e4gt, und vieles scheint technisch machbar zu sein. Kultureller Wandel \u2013 Krisen und Proteste:&nbsp;1973 bis 1990 Die Zeit, die vom Nachkriegsboom zur \u00d6lkrise (1973) reicht, wird an ihrem Ende von heftigen gesellschaftlichen Umw\u00e4lzungsprozessen erfasst. Auf die Erd\u00f6lkrise (durch den Lieferboykott arabischer Erd\u00f6lf\u00f6rderstaaten) folgt eine Weltwirtschaftskrise Mitte der 1970er-Jahre, von der die Schweizer Industrie unmittelbar betroffen ist. 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