{"id":2498,"date":"2023-03-22T16:11:05","date_gmt":"2023-03-22T16:11:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/?page_id=2498"},"modified":"2023-04-28T13:50:32","modified_gmt":"2023-04-28T13:50:32","slug":"kunst-und-kultur","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/das-buch\/kunst-und-kultur\/","title":{"rendered":"Kunst und Kultur"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwischenb\u00fchne: Kulturhaus erfindet sich neu \u2013 einmal mehr<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>n der Zwischenb\u00fchne hat ein neues Kapitel begonnen. Nach der Gr\u00fcndung und dem Brand dr\u00e4ngte sich eine weitere Professionalisierung auf, damit das Kulturhaus eine Zukunft hat.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Prince geh\u00f6rte zu den schillerndsten Figuren des Popzirkus. Das musikalische Multitalent schrieb Hits wie \u00abPurple Rain\u00bb oder \u00abKiss\u00bb. Ein Jahr nach seinem \u00fcberraschenden Tod widmete die Zwischenb\u00fchne dem K\u00fcnstler eine Musiknacht. An der \u00abPrince Nite\u00bb 2017 interpretierten regionale Musiker wie Jet Turino, Pink Spider oder DJ Shice die Songs von Prince.<\/p>\n\n\n<div class=\"lightweight-accordion\"><details><summary class=\"lightweight-accordion-title\"><span>Weiterlesen<\/span><\/summary><div class=\"lightweight-accordion-body\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1536\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720-1536x1024.jpg\" alt=\"Die Zwischenb\u00fchne im Jahr 2020.\" class=\"wp-image-3391\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/DSC09720.jpg 1800w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Zwischenb\u00fchne im Jahr 2020. Inzwischen heisst sie &#8222;Kulturm\u00fchle&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Mit \u00abNites\u00bb einen Namen gemacht<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die \u00abNites\u00bb geh\u00f6ren zur DNA der Zwischenb\u00fchne. Sie stellen jeweils einen K\u00fcnstler wie Prince ins Zentrum, einen einzelnen Song oder ein Thema wie Regen, das \u00fcber verschiedene Kunstformen erlebbar wird. \u00abWir haben mit den Nites ein neues Format geschaffen, das einzigartig ist und noch immer funktioniert\u00bb, sagt Matthias Fellmann, der seit bald 20 Jahren im Vorstand und seit acht Jahren als Pr\u00e4sident des Vereins Zwischenb\u00fchne mitwirkt. \u00abDa der Aufwand sehr gross ist, veranstalten wir nur eine bis zwei Nites pro Jahr.\u00bb An die Nites erinnert sich auch Markus Zumoberhaus \u2013 \u00abund an lange N\u00e4chte\u00bb, erg\u00e4nzt er lachend. \u00abWir haben oft bis in die Morgenstunden aufger\u00e4umt und dann irgendwo gefr\u00fchst\u00fcckt.\u00bb Zumoberhaus war der erste Vereinspr\u00e4sident und half mit, die Zwischenb\u00fchne aufzubauen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Openair in der Horwer Badi<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>1981 veranstalteten junge Horwerinnen und Horwer in der Seebadi das Open Air \u00abMusig am See\u00bb. Ein Gewitter gegen Ende des Sommerabends machte den Initianten klar, dass sie f\u00fcr weitere Veranstaltungen einen Saal finden mussten. \u00abDas Openair war Teil der Gr\u00fcndungsenergie. Genauso wichtig war uns aber, selber etwas zu bauen\u00bb, sagt Markus Zumoberhaus. Die Jugendlichen kontaktierten die Genossenschaft Papierm\u00fchle. Den geeigneten Raum fanden sie schliesslich im Mitteltrakt der Papierm\u00fchle, wo sich die Zwischenb\u00fchne heute noch befindet. Die \u00aberste Zwischenb\u00fchne\u00bb bestand jedoch nur aus einem Raum im oberen Geschoss unter dem Dach.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"724\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-1024x724.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2272\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-300x212.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-768x543.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-1536x1086.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel-800x566.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Segel.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die Zwischenb\u00fchne entstand in einem ehemaligen Wasch- und Trocknungsraum im Mitteltrakt der Papierm\u00fchle.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>2000 Stunden Fronarbeit<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Im Fr\u00fchling 1982 begannen die Initianten den ehemaligen Wasch- und Trocknungsraum in einen Kulturraum umzuwandeln. \u00abAndreas Di Gallo und ich nahmen ein halbes Jahr frei und bauten jeden Tag an der Zwischenb\u00fchne\u00bb, erz\u00e4hlt Markus Zumoberhaus. \u00abDas Bauen ist f\u00fcr mich die sch\u00f6nste Erinnerung an die Gr\u00fcnderzeit.\u00bb Im Herbst 1982 wurde die Zwischenb\u00fchne eingeweiht und bot eine breite Palette an Veranstaltungen: Konzerte und Lesungen, Theater und Puppenspiele, erg\u00e4nzt mit Workshops und Ausstellungen. \u00abGestartet sind wir mit vier Scheinwerfern, die wir dem Stadttheater Luzern abgekauft hatten. Auch die Tonanlage war sehr rudiment\u00e4r\u00bb, sagt Zumoberhaus.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Uneinigkeit nach dem Brand<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Zehn Jahre sp\u00e4ter der Schock: Im Mai 1991 wird die Zwischenb\u00fchne Opfer von Brandstiftung. Als die ersten L\u00f6schtrupps vor Ort eintreffen, stand das Holzgeb\u00e4ude bereits in Vollbrand. Personen kamen keine zu Schaden. Das m\u00e4chtige Papierm\u00fchlegeb\u00e4ude konnte die Feuerwehr vor den Flammen sch\u00fctzen. Die Zwischenb\u00fchne aber wurde innerhalb weniger Minuten vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. \u00abIch kannte jede Ecke und jeden Nagel. Dass alles verbrannte und dass es dazu noch Brandstiftung war, machte mich traurig.\u00bb Markus Zumoberhaus erinnert sich weiter, dass sich der Vorstand nicht einig war, ob die Zwischenb\u00fchne wiederaufgebaut werden soll. \u00abEs gab zwei Lager. Die einen waren f\u00fcr den Wiederaufbau, zu denen auch ich geh\u00f6rte. Die anderen wollten kein Risiko eingehen und nichts Neues bauen.\u00bb Die Abstimmung im Vorstand fiel knapp zugunsten des Wiederaufbaus aus.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Portra\u2560et_Zwischenbu\u2560ehne_IMG_4083-neu-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1116\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Zwei Pr\u00e4sidenten der Zwischenb\u00fchne: Matthias Fellmann\n(links) war bis Mitte Februar 2020 Pr\u00e4sident,\nMarkus Zumoberhaus war der erste Pr\u00e4sident.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Freiwillige schwierig zu finden<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>25 Jahre sp\u00e4ter steht die Zwischenb\u00fchne vor neuen Herausforderungen. Das Kulturangebot ist gewachsen, das Ausgehverhalten hat sich ver\u00e4ndert und das Stammpublikum ist verschwunden. \u00abFr\u00fcher hatte es in der Zwischenb\u00fchne rund 40 Personen, egal, was man veranstaltete. Das ist heute nicht mehr der Fall\u00bb, sagt Matthias Fellmann. Die Zwischenb\u00fchne bietet weiterhin ein vielf\u00e4ltiges Programm mit Konzerten, Theater und Nites, unterst\u00fctzt durch Programmgruppen und Freiwillige. Sie zu finden, wird immer schwieriger, sagt Fellmann: \u00abEs gibt immer weniger Personen, die etwas veranstalten und sich ehrenamtlich engagieren wollen.\u00bb F\u00fcr einen Abend lassen sich Helferinnen und Helfer als Barpersonal oder f\u00fcr die K\u00fcnstlerbetreuung auftreiben. Aber Personen f\u00fcr den Vorstand zu finden, war aussichtslos.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Problem ungel\u00f6st<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Plan B sah vor, dass die Zwischenb\u00fchne als fixer Veranstaltungsort an eine Veranstaltergruppe abgegeben wird. Das gelang nicht. Daher stellte der Vorstand 2017 eine Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin in einem Teilzeitpensum ein, die sich um das Programm und die damit verbundenen administrativen Arbeiten k\u00fcmmert. Dieser Schritt brachte Entlastung, l\u00f6ste das Problem aber nicht. Vereinspr\u00e4sident Matthias Fellmann, der mit seiner Familie mittlerweile in Basel wohnt, sowie andere Vorstandsmitglieder fanden weiterhin keine Nachfolger. Ein Generationenwechsel im Vorstand war nicht in Sicht. Der Vorstand suchte das Gespr\u00e4ch mit der Gemeinde und fragte: \u00abWill die Gemeinde, dass es in Horw weiterhin ein Kulturhaus gibt? Falls ja, muss sich die Gemeinde in irgendeiner Form engagieren, damit das Haus weiter bestehen kann.\u00bb Der Vorstand konnte \u00fcberzeugend aufzeigen, dass die Zwischenb\u00fchne viel Entwicklungspotenzial hat und mehr ist als ein Kulturhaus. \u00abEs wird viel gebaut in Horw, unter anderem w\u00e4chst der Campus. Infrastruktur und Gr\u00f6sse des Hauses lassen vielf\u00e4ltige Nutzung zu, auch tags\u00fcber.\u00bb Matthias Fellmann denkt an Workshops und Kurse, an Elternnachmittage und Veranstaltungen von Vereinen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Neustart als Kulturhaus Horw<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Signale des Gemeinderates waren positiv. Es begann ein intensiver Prozess der Professionalisierung mit vielen Gespr\u00e4chen. Im September 2019 gab der Einwohnerrat gr\u00fcnes Licht, die Transformation der Zwischenb\u00fchne Horw zum Kulturhaus Horw weiterzuverfolgen. Durch die Aufstockung der Stellenprozente wird die Zwischenb\u00fchne professionalisiert. Das Kulturprogramm von Horw wird in Zukunft in einer Programmgruppe mit verschiedenen Tr\u00e4gern des Horwer Kulturgeschehens koordiniert und zu grossen Teilen in der Zwischenb\u00fchne umgesetzt. Dies st\u00e4rkt den Ort Zwischenb\u00fchne als kommunalen Veranstaltungsort mit hoffentlich regionaler Ausstrahlung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wandel geh\u00f6rt zur Zwischenb\u00fchne<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Bei Matthias Fellmann und Markus Zumoberhaus ist keine Wehmut zu sp\u00fcren. F\u00fcr sie steht die Idee der Zwischenb\u00fchne \u00fcber dem Namen oder konkreten Veranstaltungen. \u00abOb es in Zukunft die Nites noch gibt, ist sekund\u00e4r\u00bb, sagt Fellmann. \u00abEs ist wichtig, dass dieser Ort weiterhin belebt ist und vielf\u00e4ltig genutzt wird. Das war immer die Idee der Zwischenb\u00fchne.\u00bb Dass sich die Zeiten ge\u00e4ndert haben, sieht auch Gr\u00fcndungsmitglied Markus Zumoberhaus: \u00abEs kann eigentlich nichts Besseres passieren, als dass sich die Zwischenb\u00fchne wandelt. Das geh\u00f6rt zur Grundidee der Zwischenb\u00fchne.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Bau_2-724x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1139\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">\u00dcber 2000 Stunden Fronarbeit investierten die Initiantinnen\nund Initianten vor dem Start 1982.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Papierm\u00fchle mit bewegter Vergangenheit<\/h2>\n\n\n\n<p><strong>1638 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bau der Papierm\u00fchle durch Niklaus Probst, einem Unternehmer aus Luzern. Die Papierm\u00fchle gilt als das \u00e4lteste Industriegeb\u00e4ude in Horw und produzierte unter anderem Papier f\u00fcr die Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1847 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Konkursamtliche Versteigerung der Papierfabrik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1866 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>zur Waschanstalt umgebaut, sp\u00e4ter als Teigwaren- und Zigarrenfabrik genutzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1906 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Kauf der Papierm\u00fchle durch das Hotel National Luzern, die darin die Hotelw\u00e4scherei einrichtete.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1981 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcndung der Genossenschaft Papierm\u00fchle. Kauf der Papierm\u00fchle samt Scheune und Zwischenbau, um die Geb\u00e4ude vor dem Abbruch zu retten.<br>1982 Ehemaliger Wasch- und Trocknungsraum wird zur Zwischenb\u00fchne, Gr\u00fcndung des Vereins Zwischenb\u00fchne. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>1991 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>zerst\u00f6rt ein Brand die Zwischenb\u00fchne (Brandstiftung).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1993 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Er\u00f6ffnung der neu erstellten Zwischenb\u00fchne.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2017 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einstellung einer Gesch\u00e4ftsleitung.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2020 <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Neustart als Kulturhaus Horw.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kunst- und Kulturkommission: Facettenreiche Kultur \u2013 eine Investition in Menschen<\/h2>\n\n\n\n<p>\u00abInvestitionen in Kultur sind weder Luxus noch N\u00e4chstenliebe. Ebenso wenig sind sie Geldverschwendung \u2013 sie sind Investitionen in Menschen.\u00bb Dieses Credo von Irina Bokova, ehemalige UNESCO-Generaldirektorin, hat auch in Horw seine G\u00fcltigkeit. Das Horwer Kulturleben zeigt sich in sehr vielf\u00e4ltigen Facetten, ist nahe bei den Menschen und im besten Sinne des Wortes \u00abvolksnah\u00bb.<\/p>\n\n\n<div class=\"lightweight-accordion\"><details><summary class=\"lightweight-accordion-title\"><span>Weiterlesen<\/span><\/summary><div class=\"lightweight-accordion-body\">\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2238\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-768x508.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-1536x1017.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919-800x530.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Leuchtturm_01_1508d_BB_9919.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der \u00abLeuchtturm\u00bb diente als gut sichtbares Symbol des Kulturprojektes \u00abHalbinsel\u00bb, das 2015 lanciert wurde.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00abInvestitionen in Kultur sind weder Luxus noch N\u00e4chstenliebe. Ebenso wenig sind sie Geldverschwendung \u2013 sie sind Investitionen in Menschen.\u00bb Dieses Credo von Irina Bokova, ehemalige UNESCO-Generaldirektorin, hat auch in Horw seine G\u00fcltigkeit. Das Horwer Kulturleben zeigt sich in sehr vielf\u00e4ltigen Facetten, ist nahe bei den Menschen und im besten Sinne des Wortes \u00abvolksnah\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pionierrolle im Kanton<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eine bedeutende Rolle bei der Kulturvermittlung in Horw kommt der Kunst- und Kulturkommission der Gemeinde Horw zu, die schon seit Jahren vielf\u00e4ltige Aktivit\u00e4ten in allen Sparten der Kultur wie Musik, Theater, Tanz, Performance, bildende Kunst, Literatur, Film oder Fotografie f\u00f6rdert und jedes Jahr ein abwechslungsreiches Kulturprogramm mit monatlich stattfindenden Veranstaltungen organisiert. Als erste Gemeinde im Kanton Luzern f\u00fchrte Horw 1982 einen F\u00f6rder- und Anerkennungspreis f\u00fcr lokale Kulturschaffende ein und \u00fcbernahm damit eine Pionierrolle im Kanton. Die 2009 verstorbene Iris Reinert-Sch\u00e4tti setzte die Gemeinde als Erbin ein mit der Auflage, das stattliche Verm\u00f6gen zur ausschliesslichen Bezahlung des j\u00e4hrlichen \u00abKulturbatzens\u00bb (heute \u00abKulturpreis\u00bb genannt) zu verwenden, bis das Verm\u00f6gen aufgebraucht ist.<a href=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2020\/03\/Chorkonzert_05_Halbinsel_1510m_BB_4085-scaled.jpg\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ausstellungen statt Ortsmuseum<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>1992 f\u00fchrte in Horw das Renovationsvorhaben des Zollhauses im Winkel zur Einsetzung einer Arbeitsgruppe \u00abOrtsmuseum\u00bb, worauf der Gemeinderat als Alternative die regelm\u00e4ssige Durchf\u00fchrung von \u00abGemeindeausstellungen\u00bb \u00fcber Geschichte, Brauchtum, Natur und Umwelt der Gemeinde anregte. 1994 gab der Einwohnerrat gr\u00fcnes Licht f\u00fcr diese Idee. Danach kam es in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden zur Durchf\u00fchrung von Gemeindeausstellungen und Performances, die vielf\u00e4ltigen Themen gewidmet waren: \u00abHorwer Sumpf\u00bb (1996), \u00abDer Barsch im Zeitenfluss\u00bb (1999\/2000), \u00abHorw im Spiel\u00bb (2004), \u00abKulturachse Horw\u00bb (2007), \u00abKulturprojekt Halbinsel\u00bb (2015\/16) und \u00abVolkskulturen im Dialog\u00bb (2019\/20).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Identifikation mit Horw f\u00f6rdern<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Da der Begriff \u00abGemeindeausstellung\u00bb oftmals zu Missverst\u00e4ndnissen f\u00fchrte, weil damit h\u00e4ufig eine Gewerbeausstellung mit kommerzieller Ausrichtung assoziiert wurde, sprach sich die Kunst- und Kulturkommission 2014 f\u00fcr eine Namens\u00e4nderung aus: Die \u00abGemeindeausstellungen\u00bb wurden durch die Bezeichnung \u00abHorwer Kulturprojekt\u00bb abgel\u00f6st. Die Grundidee blieb weiterhin die Glei\u00adche: Das Horwer Kulturprojekt soll anhand ausgew\u00e4hlter Bereiche (z.\u2009B. Wohnen, Arbeiten, Zusammenleben, Freizeit, Kultur) eine Auseinandersetzung mit dem Horwer Lebensraum und seiner Kultur erm\u00f6glichen und dazu beitragen, die Identifikation mit dem Lebensraum Horw zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Benno B\u00fchlmann, Programmverantwortlicher der Kunst- und Kulturkommission der Gemeinde Horw<br><\/em><\/p>\n\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Egli-Zunft: R\u00fc\u00fcdig guet, das ganze Jahr<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Egli-Zunft Horw wurde im M\u00e4rz 1978 gegr\u00fcndet. Ziel war es, gutgesinnte und aufgeschlossene Horwer B\u00fcrger zu vereinen, um Kultur, Wohlt\u00e4tigkeit und Geselligkeit zu pflegen. Dass dies gelungen ist, verdanken wir unserem Ehrenzunftmeister Ernst Troxler. Aus seiner Vision einer politisch und konfessionell neutralen Gruppe hat sich eine Zunft entwickelt, die Kollegialit\u00e4t, Freundschaft und Geselligkeit lebt, sich aber auch der Organisation von kulturellen und wohlt\u00e4tigen Veranstaltungen in Horw sowie der Unterst\u00fctzung von wohlt\u00e4tigen Institutionen widmet.<\/p>\n\n\n<div class=\"lightweight-accordion\"><details><summary class=\"lightweight-accordion-title\"><span>Weiterlesen<\/span><\/summary><div class=\"lightweight-accordion-body\">\n\n<div class=\"wp-block-media-text alignwide is-stacked-on-mobile\" style=\"grid-template-columns:64% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"682\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-1024x682.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2276 size-full\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Spycher_chronik_mit-Tafel.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p>Das Zunftlokal ist ein \u00abLuzerner Spycher\u00bb aus dem 18. Jahrhundert, der bis 1981 in Ettiswil stand. Die Zunft<br>kaufte den Holzbau einer Familie ab, zerlegte ihn und baute ihn in Horw wieder auf. Im Jahr 2020 steht fest, dass f\u00fcr den Spycher wieder ein neuer Standort gesucht werden muss.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Herbstfest und Fasnacht<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Auch 40 Jahre nach der Gr\u00fcndung pflegt die Egli-Zunft diese Werte. Seit Jahren organisieren wir die Egli-Chilbi, seit 2017 bekannt als Horwer Herbstfest. Dazu unser \u00abKerngesch\u00e4ft\u00bb, die Fasnacht in Horw. Gemeinsam mit unseren Freunden der \u00abTr\u00e4ger Horwer Fasnacht\u00bb (THF) m\u00f6chten wir, dass die Fasnacht auch in Horw sp\u00fcrbar und erlebbar bleibt. Das h\u00f6chste Amt der Zunft ist das Amt des Egli-Vaters. Er wird begleitet vom Weibel. Zusammen mit Eglimutter und Weibelin vertreten sie die Zunft nach aussen. W\u00e4hrend seiner Amtszeit ist unser Egli-Vater der h\u00f6chste Horwer Fasn\u00e4chtler.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Spycher muss umziehen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Sommer 1982. Unser Spycher ist einsatzbereit. Er ist Symbol der Zunft und wird als Treffpunkt, Lagerm\u00f6glichkeit und Sitzungsort genutzt. Leider sind seine Tage am jetzigen Stand\u00adort gez\u00e4hlt. Die Grundeigent\u00fcmerin plant eine \u00dcberbauung. Daher sucht die Zunft nach einem neuen Spycherplatz und pr\u00fcft gleichzeitig weitere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr ein Vereinslokal.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>F\u00fcr eine lebendige Gemeinde<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Zunft ist gut unterwegs. Sie hat eine gesunde Dynamik mit vielen Meinungen und Ideen. Dazu initiative Mitglieder, die nicht nur Feste feiern m\u00f6chten, sondern auch anpacken wollen und bereit sind, Anl\u00e4sse zu organisieren. Auch in Zukunft setzt die Egli-Zunft alles daran, dass Horw eine lebendige, attraktive und aktive Gemeinde bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Max I. Studhalter, Zunftmeister 2019<\/em><\/p>\n\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Theatergesellschaft Horw: Theatertradition neu belebt<\/h2>\n\n\n\n<p>Theaterauff\u00fchrungen haben in Horw eine lange Tradition. Der alte Saal im Hotel R\u00f6ssli sah manchen Helden sterben, war Zeuge vie\u00adler Verlobungen und freute sich an armen, aber ehrlichen Landstreichern. Die katholische Jungmannschaft spielte im Januar jeweils Theater, anf\u00e4nglich in reiner M\u00e4nnerbesetzung, sp\u00e4ter kamen weibliche Ensemblemitglieder aus dem Marienverein dazu. Ende der 1960er-Jahre liessen Nachwuchsschwierigkeiten und die prek\u00e4ren Raumverh\u00e4ltnisse des Auff\u00fchrungssaals die Horwer Theatertradition in einen tiefen Winterschlaf fallen.<\/p>\n\n\n<div class=\"lightweight-accordion\"><details><summary class=\"lightweight-accordion-title\"><span>Weiterlesen<\/span><\/summary><div class=\"lightweight-accordion-body\">\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pfarreizentrum weckt Theaterlust<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit dem Bau des neuen Pfarreizentrums mit grossem Saal und B\u00fchne erwachte in einigen K\u00f6pfen das Theaterfieber neu. 27 theaterbegeisterte Jungmannsch\u00e4ftler trafen sich am 26. M\u00e4rz 1971 zur Gr\u00fcndungsversammlung. Als erster Pr\u00e4sident wurde Jonas Glutz erkoren, Gottfried Sigrist wurde Vizepr\u00e4sident und Rosmarie Kaufmann Sekret\u00e4rin der neuen Theatergesellschaft Horw (TGH). Weitere Vorstandsmitglieder waren Fritz B\u00fchler (Kassier), Oskar B\u00fcnzli (Regisseur), Josef Furrer (Propagandachef) und Bl\u00e4si Studhalter als B\u00fchnenmeister. Noch im Herbst des gleichen Jahres ging mit dem \u00abMeisterboxer\u00bb die erste Produktion der neuen Truppe \u00fcber die B\u00fchne.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"717\" src=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-1024x717.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2279\" srcset=\"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-1024x717.jpg 1024w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-300x210.jpg 300w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-768x538.jpg 768w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-1536x1075.jpg 1536w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater-800x560.jpg 800w, https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/Theater.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Szene aus dem St\u00fcck \u00ab\u00c4ndlech Riich\u00bb von 2017. Von links: Mirco Zimmermann, Jasmin Gasser und Markus Vieli.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Teil des Kulturlebens<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mit einer j\u00e4hrlichen Produktion hat seither die Theatertradition wieder einen festen Bestandteil im Horwer Kulturleben. Vieles hat sich ver\u00e4ndert, beispielsweise durch Social Media. Das Theaterspielen macht viel Freude und spricht jedes Jahr wieder viele Horwer an.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gr\u00fcndung der Jugendgruppe<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>In den neunziger Jahren wurde die Jugendtheatergruppe ins Leben gerufen. Mit Unterst\u00fctzung der \u00abGrossen\u00bb wurden die jungen Spieler in die Geheimnisse der B\u00fchnenkunst eingeweiht. Viele heute noch aktive Mitglieder haben ihre ersten Schritte in der Theaterwelt im Jugendtheater Horw gemacht und bringen heute ihre Erfahrungen in der TGH ein.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Jubil\u00e4um im Zirkuszelt<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>2011 war ein wichtiges Jahr f\u00fcr die Theatergesellschaft: Das 40-j\u00e4hrige Jubil\u00e4um wurde mit der Produktion des St\u00fcckes \u00abKatharina Knie\u00bb gefeiert. Erstmals wurden das Pfarreizentrum verlassen und Requisiten und B\u00fchnenmaterial in einem Zirkuszelt aufgebaut. Die Auff\u00fchrungen, an welchen 90 Personen mithalfen, waren ein voller Erfolg. Die TGH ist der \u00e4lteste und mittlerweile einzige Laientheaterverein in Horw.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Eva R\u00f6lli, Theatergesellschaft Horw<\/em><\/p>\n\n<\/div><\/details><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischenb\u00fchne: Kulturhaus erfindet sich neu \u2013 einmal mehr n der Zwischenb\u00fchne hat ein neues Kapitel begonnen. Nach der Gr\u00fcndung und dem Brand dr\u00e4ngte sich eine weitere Professionalisierung auf, damit das Kulturhaus eine Zukunft hat. Prince geh\u00f6rte zu den schillerndsten Figuren des Popzirkus. Das musikalische Multitalent schrieb Hits wie \u00abPurple Rain\u00bb oder \u00abKiss\u00bb. Ein Jahr nach seinem \u00fcberraschenden Tod widmete die Zwischenb\u00fchne dem K\u00fcnstler eine Musiknacht. An der \u00abPrince Nite\u00bb 2017 interpretierten regionale Musiker wie Jet Turino, Pink Spider oder DJ Shice die Songs von Prince. Kunst- und Kulturkommission: Facettenreiche Kultur \u2013 eine Investition in Menschen \u00abInvestitionen in Kultur sind weder Luxus noch N\u00e4chstenliebe. Ebenso wenig sind sie Geldverschwendung \u2013 sie sind Investitionen in Menschen.\u00bb Dieses Credo von Irina Bokova, ehemalige UNESCO-Generaldirektorin, hat auch in Horw seine G\u00fcltigkeit. Das Horwer Kulturleben zeigt sich in sehr vielf\u00e4ltigen Facetten, ist nahe bei den Menschen und im besten Sinne des Wortes \u00abvolksnah\u00bb. Egli-Zunft: R\u00fc\u00fcdig guet, das ganze Jahr Die Egli-Zunft Horw wurde im M\u00e4rz 1978 gegr\u00fcndet. Ziel war es, gutgesinnte und aufgeschlossene Horwer B\u00fcrger zu vereinen, um Kultur, Wohlt\u00e4tigkeit und Geselligkeit zu pflegen. Dass dies gelungen ist, verdanken wir unserem Ehrenzunftmeister Ernst Troxler. Aus seiner Vision einer politisch und konfessionell neutralen Gruppe hat sich eine Zunft entwickelt, die Kollegialit\u00e4t, Freundschaft und Geselligkeit lebt, sich aber auch der Organisation von kulturellen und wohlt\u00e4tigen Veranstaltungen in Horw sowie der Unterst\u00fctzung von wohlt\u00e4tigen Institutionen widmet. Theatergesellschaft Horw: Theatertradition neu belebt Theaterauff\u00fchrungen haben in Horw eine lange Tradition. Der alte Saal im Hotel R\u00f6ssli sah manchen Helden sterben, war Zeuge vie\u00adler Verlobungen und freute sich an armen, aber ehrlichen Landstreichern. Die katholische Jungmannschaft spielte im Januar jeweils Theater, anf\u00e4nglich in reiner M\u00e4nnerbesetzung, sp\u00e4ter kamen weibliche Ensemblemitglieder aus dem Marienverein dazu. Ende der 1960er-Jahre liessen Nachwuchsschwierigkeiten und die prek\u00e4ren Raumverh\u00e4ltnisse des Auff\u00fchrungssaals die Horwer Theatertradition in einen tiefen Winterschlaf fallen.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2445,"menu_order":9,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2498","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2498","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2498"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2498\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3454,"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2498\/revisions\/3454"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.horwimwandel.ch\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2498"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}